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Grüne fordern bessere Ausbildung für Seeleute

Die Grünen wollen die Berufsausbildung in der Schifffahrt stärken. Die Bundestagsfraktion hat diese Woche einen Antrag ins Parlament eingebracht, der Bund und Küstenländer zu einem „Zukunftspakt maritime Ausbildung“ aufruft. Demnach soll der Bund sämtliche an maritimer Lehre beteiligten Bildungseinrichtungen - von Hochschulen bis Berufsschulen - stärker fördern als bisher. Zudem sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung verbessert und die Personalkosten dem internationalen Niveau angeglichen werden, damit die Anstellung deutscher Seeleute an Bord von Handelsschiffen attraktiver werde.


Claudia Müller, Sprecherin für maritime Wirtschaft, sagte: „Deutsche Seeleute brauchen eine verlässliche Perspektive, das geht nur über eine kluge Verbindung von Qualität und wettbewerbsfähigen Kosten." Die Grünen verweisen auf sinkende Zahlen bei Handelsschiffen in deutschem Eigentum, bei deutsch geflaggten Schiffen und damit auch bei Beschäftigten an Bord deutsch geflaggter Schiffe (2011: 13.700; heute: 7.600). Dadurch hätten es in Deutschland ausgebildete Seeleute immer schwerer, Praxiserfahrung zu sammeln."


Das Thema wurde ebenfalls in der LN-Online thematisiert. Die norddeutsche Grünen-Verkehrsexpertin Claudia Müller begrüßte grundsätzlich das neue Ausbildungsgesetz, über das bereits seit dem Jahr 2012 teils heftig diskutiert wurde. Der neue Ausbildungsweg sei „eine zielführende Maßnahme“, sagte sie den LN.

Den gesamten Artikel finden Sie hier: Lotsen: Ausbildung wird reformiert (ln-online.de)

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