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Starkes Zeichen der Kooperation bei Ostseeparlamentarierkonferenz

Zur am Sonntag, den 12. Juni 2022, beginnenden Ostseeparlamentarierkonferenz (BSPC) erklären Claudia Müller, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern, und Anne Shepley, Bündnisgrüne Abgeordnete des Landtags Mecklenburg-Vorpommern:


Claudia Müller:


„Ich freue mich, dass die Ostseeparlamentarierkonferenz nach einer pandemiebedingten Pause dieses Jahr vor Ort in Stockholm stattfinden kann. Gerade nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der russischen Föderation auf die Ukraine ist eine enge Kooperation mit unseren Partnern im Ostseeraum wichtiger denn je. Es ist gut, dass wir mit der Konferenz die Gelegenheit bekommen ein gemeinsames Signal der Eintracht in Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auszusenden. Wir stehen eng an der Seite unserer Partner im Ostseeraum, die sich ebenfalls russischer Aggressionen ausgesetzt sehen.


Es war ein notwendiger und richtiger Schritt die russischen Delegationen von der Konferenz auszuschließen. Wer wie sie mit ihrem Abstimmungsverhalten in der russischen Staatsduma den kriegerischen Überfall auf die Ukraine stützt, hat mit den Prinzipien der Ostseeparlamentarierkonferenz gebrochen und seinerseits die Tür zu internationaler Kooperation zugeworfen.“


Anne Shepley:


"Die Ostseeparlamentarierkonferenz ist für Mecklenburg-Vorpommern eine große Chance den Fokus weg von Russland auf unsere direkten Nachbarstaaten wie Polen oder die skandinavischen Länder zu richten. Mit ihnen verbinden uns gemeinsame demokratische, gesellschaftliche und kulturelle Werte sowie teilweise enger wirtschaftlicher Austausch und Zusammenarbeit. Mit ihrer Grundidee - der Stärkung der gemeinsamen Identität des Ostseeraumes und des regen Austausches zwischen den beteiligten Ländern - ist die Ostseeparlamentarierkonferenz heute wichtiger denn je. Daher freue ich mich sehr, Teil der Delegation des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns zu sein"

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